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Bioverträglicher Kunststoff

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Fallbeispiele
Zusatzmaterialien

Bioverträglicher Kunststoff
Überblick Chemoplast zu Thermoplast

Grundsätzliches: Polyan und Dentalos sind Acrylpolymere die sich lediglich in der Farbgebung unterscheiden.
Für beide Materialgruppen gelten nachfolgende Analysewerte:

Restmonomergehalt
unter 0,4 %
Restperoxidgehalt
0,02 %

Dies sind absolute Spitzenwerte, da für herkömmliche Dentale Kunststoffe (Chemoplaste) maximale Restmonomerwerte von 2,2 % bis 5 % gesetzlich erlaubt sind.

In unzähligen Untersuchungen wurde bewiesen, dass die sogenannten Restmonomere MMA (Flüssigkeitsanteile, die nicht ausgehärtet wurden) allergene Eigenschaften aufweisen. Neben dieser allergenen Substanz wird beim herkömmlichen Prothesenkunststoff ein Startradikal benötigt, welches für die chemische Polymerisierung (Aushärtung) zuständig ist. Benzoylperoxid, Laurylperoxid oder ein anderes Peroxid muss verwendet werden. Peroxide sind hochallergene Stoffe und sind für die meisten Kunststoffallergien verantwortlich. Ohne diese Mittel ist eine Verarbeitung nicht möglich.

Bei unserem Verfahren (Spritzgusstechnik) kann auf all diese Mittel verzichtet werden, und es stellt somit eine höchstmögliche Biokompatibilität sicher.

80-fache Vergrößerung eines vielfach verwendeten Chemoplast mit deutlichem Froschei-Effekt

80-fache Vergrößerung des Material Polyapress Polyan: Ohne Froschei-Effekt ist nur der Thermoplast, weil dieser homogen und ohne Perlen ist.
(siehe: DAS DENTALLABOR 09/83).